Kommunale Wertschöpfung
durch Erneuerbare Energien

Der Begriff der Wertschöpfung wird in der Wirtschaftswissenschaft unterschiedlich gebraucht. Im Rahmen dieser Ausführungen wird die kommunale Wertschöpfung als Summe der nachfolgenden Bestandteile verstanden:

  • der erzielte Gewinn (nach Steuern) beteiligter Unternehmen
  • das Nettoeinkommen der Beschäftigten und
  • dem auf Basis der betrachteten Wertschöpfungsschritte gezahlten Steuern.

Unter kommunaler Wertschöpfung wird dabei die Wertschöpfung verstanden, welche in der Kommune selbst oder deren Bewohner und den kommunalen Unternehmen generiert wird. In folgender Abbildung sind die zentralen Bestandteile der kommunalen Wertschöpfung dargestellt:

(Abb. aus IFE-Langfassung S.47)

In Summe können durch das Ausschöpfen der Potentiale Erneuerbaren Energien im Landkreisgebiet über den Betrachtungszeitraum von 20 Jahren maximal rund 366. Mio. Euro generiert werden. Ohne die Effekte aus der Produktion, welche im Landkreisgebiet nur in geringem Umfang auftreten werden, verbleiben noch rund 291 Mio. Euro. Bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,5 Personen pro Haushalt würde sich hier eine Wertschöpfung zwischen 280 Euro und 350 Euro pro Haushalt ergeben.

(Quelle: Energiekonzept des Landkreises Neumarkt i.d.OPf.; Institut für Energietechnik IFE GmbH an der Hochschule Amberg-Weiden)