Der Weg in die Zukunft:
Steigerung der Energieeffizienz und
der Ausbau Erneuerbarer Energien

Die Reduzierung der CO2-Emissionen von derzeit ungefähr einer Million Tonnen CO2 auf ca. 460.000 Tonnen CO2 bis zum Jahr 2030 würde eine Reduktion um ca. 55 Prozent bedeuten. Die Steigerung der Energieeffizienz in den Verbrauchssektoren kann beispielsweise energetische Gebäudesanierungen, energieeffiziente Produktion und verbrauchsarme Fahrzeuge erreicht werden. Als zweite wichtige Säule ist der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien bei der Strom- und Wärmeerzeugung zu nennen.

(Abb. aus IFE-Langfassung S.37)

Es werden im Energiekonzept auch die Potenziale in der Energieeinsparung ermittelt und dargestellt.

Im Zeitraum 2010 bis 2030 ist eine Einsparung beim elektrischen Energieverbrauch von ca. 26 Prozent möglich. Dies umfasst Stromsparmaßnahmen in Privathaushalten (Beleuchtung, Heizungspumpen, Haushaltsgeräte etc.) und in Gewerbe und Industrie (Anlagentechnik, Maschinentechnik, Druckluft, Beleuchtung etc.). Beim Wärmeverbrauch können zwischen 2010 und 2030 ca. 20 Prozent eingespart werden. Davon entfallen ca. 14 Prozent durch die Raumwärmeeinsparung bei energetischen Gebäudesanierungen, wenn eine Sanierungsquote von 2 Prozent pro Jahr mit dem EnEV-Standard 2009 erreicht wird.

Die derzeitige Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien liegt im Jahr 2010 bei ca. 262 Mio. kWh Strom und 1.208. Mio. kWh thermischer Energie (Wärme). Die Zuwachspotenziale beim regenerativen Strom betragen ca. 370 Mio. kWh. Sie entfallen besonders auf die Windkraft und die Photovoltaik. Bei der thermischen Energie liegt das zusätzliche Potenzial bei ca. 150 Mio. kWh und ist  besonders bei der Biomassegewinnung und der Solarthermienutzung zu finden.

(Quelle: Energiekonzept des Landkreises Neumarkt i.d.OPf.; Institut für Energietechnik IFE GmbH an der Hochschule Amberg-Weiden)